Reisehinweise und Kriseninformationen

Allgemeiner Hinweis

Die Botschaft empfiehlt nachdrücklich, dass sich alle deutschen Staatsangehörigen und deren Familienangehörige in die Krisenliste der Botschaft eintragen, insbesondere wenn sie einen längeren Aufenthalt planen. Den Link dazu finden Sie rechts auf dieser Homepage.

Die deutsche Botschaft steht Ihnen unter der Mailadresse tokyo%27%diplo%27%de,info sowie unter der Telefonnummer +81 3 5791 7700 auch für Auskünfte zur Verfügung.

Deutsche Medien werden gebeten, ihre Anfragen direkt an das Pressereferat des Auswärtigen Amts zu richten (Tel.: +49 30 5000-2056).

Reisehinweise

Das Auswärtige Amt warnt weiterhin ausdrücklich vor Aufenthalten in der Region um das Kernkraftwerk Fukushima I im Nordosten der Insel Honshu (Teilreisewarnung).

Im einzelnen handelt es sich um
- den von der japanischen Regierung festgelegten 20-km-Umkreis um das Kernkraftwerk sowie 
- das gesamte Gebiet der außerhalb dieses Umkreis gelegenen Ortschaft von Iitate sowie um Teile der Ortschaften von Katsurao, Minamisōma und Kawamata.
Eine Karte der betreffenden Gebiete, die vom japanischen Ministerium für Bildung, Kultur, Sport, Wissenschaft und Technologie (MEXT) veröffentlicht wurde, finden Sie hier:

Restricted Area, Deliberate Evacuation Area and Regions including specific Spots recommended for Evacuation (As of September 30, 2011) [pdf, 333,79k]

Lebensmittel

Die japanische Regierung lässt in den Präfekturen regelmäßig Stichproben an den dort erzeugten Lebensmitteln durchführen, insbesondere in den Gebieten, die vom radioaktiven Niederschlag im März 2011 betroffen waren. Japan hat unmittelbar nach der AKW-Havarie strengere Radionuklid-Obergrenzen festgelegt als von der FAO oder WHO empfohlen. Produkte, die diese Werte überschreiten, dürfen in Japan nicht in Verkehr gebracht werden.

Nähere Informationen finden Sie Sie hier. 

Schäden am Kernkraftwerk Fukushima I - Überblick

Am 11. März gegen 14.45 Uhr Ortszeit (06.45 Uhr MEZ) ereignete sich im Nordosten Japans ca. 130 Kilometer östlich der Stadt Sendai und knapp 400 Kilometer nordöstlich der Hauptstadt Tokyo ein schweres Seebeben der Stärke 9,0 auf der Richterskala. In der Folge traf ein Tsunami weite Teile der Nordostküste Japans, verursachte schwere Schäden und forderte zahlreiche Opfer.

Weitere Informationen erhalten Sie hier...

Ergänzende Hinweise

Falls Sie gezielte Fragen zu möglichen gesundheitlichen Folgen im Zusammenhang mit den Vorfällen im Kraftwerk Fukushima I haben, steht Ihnen das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) unter der Rufnummer +49-30-18 333-0 von 9.00 Uhr - 15.00 Uhr (MEZ) zur Verfügung. Bitte nutzen Sie auch die e-mail Adresse des BfS: bfs%27%de,ePost

Sie erhalten umgehend Antwort auf Ihre Anfrage.

Weitergehende Informationen können auf den folgenden Internetseiten abgerufen werden:

Auswärtiges Amt

Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit

Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz

Internationale Atomenergieorganisation

Deutscher Wetterdienst

Verhaltensempfehlungen für den Fall des Durchzugs radioaktiv belasteter Luftströmungen [pdf, 48,16k]

Eintrag Deutschen-/Krisenliste

Meldeformular

Alle Deutschen, die - auch nur vorübergehend - im Amtsbezirk der Botschaft Tokyo leben, können in eine Krisenvorsorgeliste gemäß § 6 Abs. 3 des deutschen Konsulargesetzes aufgenommen werden. Weiter im Link...

Erdbebenvorsorge

Hier finden Sie Informationen zum Thema.

Häufig gestellte Fragen zu den Folgen der Havarie im AKW Fukushima I

Antworten auf häufig gestellte Fragen zu den Folgen der Havarie im AKW Fukushima I.

Begriffserklärung

Hier finden Sie ein Merkblatt von Prof. Dr. Joachim Breckow, Institut für Medizinische Physik und Strahlenschutz der Technischen Hochschule Mittelhessen, mit Erklärungen zu Begriffen wie "Becquerel" und "Mikrosievert".

Kurz-Information: Radioaktivität und ionisierende Strahlung

Hier finden Sie die Präsentation zum Vortrag, den Dr. Horst Miska am 10.09.2011 an der Deutschen Schule Tokyo Yokohama gehalten hat.

Der Vorsitzende der Strahlenschutzkommission zu Fukushima I

Prof. Dr. Rolf Michel von der Leibniz-Universität Hannover, Vorsitzender der Deutschen Strahlenschutzkommission und Berater der Deutschen Botschaft in Tokyo, zum Thema 'Folgen der Havarie im AKW Fukushima I':

Reisen nach Japan

Hier finden Sie allgemeine Hinweise zu Reisen nach Japan.

Zweites Townhall-Meeting: Mittwoch, 28.09.2011, 18.00 - 21.00 Uhr, Atrium der Botschaft

Zweites Townhall-Meeting

Da die Botschaft unverändert viele Fragen besorgter Deutscher in Japan wie in Deutschland insbesondere zu Themen wie Lebensmittelsicherheit und Strahlengefährdung erhält, lud Botschafter Dr. Stanzel a...

Town-Hall-Meeting zur Krise