Solidarität mit Japan
Das Seebeben und die Tsunami vom 11. März 2011 in der Region Tohoku haben in Deutschland eine Welle der Hilfsbereitschaft ausgelöst. Zivilgesellschaft und deutsche Unternehmen, Städte und Gemeinden sowie die Bundesregierung haben Japan in den vergangenen Wochen mit über 50 Millionen Euro unterstützt. Diese Mittel sind an das japanische Rote Kreuz, internationale Hilfsorganisationen und ihre japanischen Partner sowie japanische Stiftungen und NGO's gegangen. Für Wiederaufbauprojekte stehen diese Mittel in der Regel jedoch nicht zur Verfügung. Nach dieser ersten Phase der aktuellen Nothilfe konzentriert sich die Deutsche Botschaft Tokyo jetzt auf konkrete Wiederaufbauprojekte, die nachhaltig und als mit deutscher Hilfe realisierte Projekte sichtbar sein sollen.
Ab sofort können Sie sich auch auf der Homepage der Deutschen Botschaft Tokyo über die Hilfsprojekte für die Region Tohoku informieren.
Nach der ersten Phase der aktuellen Nothilfe konzentriert sich die Deutsche Botschaft Tokyo jetzt auf wenige, konkrete Wiederaufbauprojekte, die nachhaltig und als mit deutscher Hilfe realisierte Projekte sichtbar sein sollen.
Nach Besuchen von Botschaftsmitarbeitern in der Region Tohoku richtet die Botschaft den Fokus zunächst auf die hier aufgeführten Projekte, für deren Realisierung wir auf weitere Partner/Unterstützer angewiesen sind.
Projekte der deutschen Japan-Hilfe für Tohoku
Stabsfeldwebel Emes vom Militärattachéstab Tokyo überreichte am 28. Juni 2011 Schwester Celina vom Kinderheim Fuji no Sono, stellvertretend für die Offizierschule des Deutschen Heeres in Dresden, die Urkunde über eine Spende in Höhe von 2000,-Euro. Das Geld wurde während eines Biwaks aller Dienststellen der Albertstadt-Kaserne für diesen guten Zweck gesammelt.
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Die Botschaft organisierte in der Zeit vom 21. bis 28. Mai 2011 eine Konzertreise mit dem in Japan lebenden deutschen Akkordeonmusiker Wolfgang Hölzle durch zwölf Evakuierungszentren (u.a. Koriyama, Tagajo, Natori, Shichigahama, Matsushima, Onagawa, Ishinomaki) in den Präfekturen Fukushima und Miyagi.
Musik für Tohoku
Deutschland ist zwar viele tausend Kilometer entfernt, dennoch nehmen die Deutschen großen Anteil am Schicksal der Menschen in Nordost-Japan, die durch die Erdbeben- und Tsunami-Katastrophe ihr Zuhause verloren haben. Die Kinder der Klasse 7b der Bismarckschule in Memmingen haben Bilder gemalt, die sie an Schulen im Katastrophengebiet gesandt haben.
Auch die Schüler des Geschwister-Scholl-Gymnasiums in Mannheim haben in einer großen Aktion gezeigt, dass sie Japan in schweren Zeiten helfen wollen.
Von den Schülern gebastelte Kraniche
Postkarten der Schüler des Geschwister-Scholl-Gymnasiums
Bild eines Schülers für Tohoku
Botschafter Dr. Stanzel nimmt den Scheck der GSG Mannheim für Tohoku entgegen
Die Postkarten und Kraniche der Schüler auf dem Tanabata-Fest in Sendai