Verhandeln in den Vereinten Nationen
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(© Sudo_Deutsche_Botschaft_Tokyo)
Wie entsteht eine Resolution in der Generalversammlung der Vereinten Nationen? Wieviel Verhandlungsspielraum hat ein Diplomat in New York? Und warum wird tatsächlich über die wenigsten Resolutionen abgestimmt? All diese Fragen konnten Teilnehmer des Japan-Germany Model United Nations während eines Vortrags in der Botschaft am 02.09.2011 klären. Politikreferent Stefan Stähle erläuterte das Zusammenspiel zwischen den Verhandlern in New York und den Außenministerien in den jeweiligen Hauptstädten, erzählte aber auch von der Arbeit an einer Botschaft.
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(© Sudo_Deutsche_Botschaft_Tokyo)
Der Vortrag rundete das Planspiel ab, bei dem die neun deutschen Teilnehmer mit zwanzig japanischen Studierenden über die Reform des Weltsicherheitsrats verhandelt hatten. Zwei Tage lang vertrat jeder der Teilnehmer zwischen 19 und 36 Jahren einen Staat in den Verhandlungen, brachte Positionen ein, suchte nach Argumenten und traf Kompromisse. Nach zähem Ringen konnten sich schließlich alle auf einen mehrheitsfähigen Resolutionstext einigen. Am Ende bleibt bei den Teilnehmern das Gefühl zurück, dass Forschritte oft nur in kleinen Etappen zu erzielen sind, die Simulation deutsche und japanische Teilnehmer aber auf jeden Fall näher gebracht hat.
Das Japan-Germay Model United Nations wurde vom japanischen Außenministerium organisiert und durch die Botschaft unterstützt. Der Japan-Aufenthalt der deutschen Teilnehmer wurde durch das Studienwerk für Deutsch-Japanischen Kulturaustausch in NRW e. V. und die Nippon Carl Duisberg Gesellschaft e. V. ermöglicht.