Referat für Arbeit und Gesundheit

Referat für Arbeit und Gesundheit

Das Referat spiegelt den Zuständigkeitsbereich des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) und des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG) wider. Es bestehen enge Kontakte mit dem japanischen Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Wohlfahrt und den japanischen Sozialpartnern: Arbeitgeber und Gewerkschaften.

Aufgabe des Referats ist es, die bilateralen Beziehungen und den Informations- und Erfahrungsaustausch zwischen diesen Institutionen zu pflegen. Das besondere Augenmerk des Referats gilt dabei den politischen Entwicklungen in den Bereichen:

-Arbeitsmarkt und Beschäftigung, Arbeitsrecht, Arbeitsbeziehungen, Personal-Managementstrategien, Berufsbildung,

-Gesundheit, Pflege und Prävention,

-soziale Sicherungssysteme: Arbeitslosen-, Renten-, Kranken-, Pflegeversicherung,

-Demographie,

-Behinderung.

Die Beziehungen zwischen Deutschland und Japan im Bereich Arbeit, Gesundheit und Soziales sind sehr alt. 1690-92 berichtete der deutsche Arzt Engelbert Kaempfer über Akupunktur in Japan. 1823 traf Phillip Franz von Siebold in Japan ein und unterrichtete westliche Medizin. Seit der Meiji-Restauration war sowohl im medizinischen wie juristischen Bereich der Austausch sehr eng. Bedeutende japanische Wissenschaftler bereisten Deutschland und studierten an deutschen Universitäten. Das japanische und deutsche Arbeitsrecht sind miteinander verwandt. Deutsche medizinische Fachausdrücke haben Eingang in die japanische Sprache gefunden.

Auch in neuester Zeit befruchten sich die Entwicklungen durch den gegenseitigen vertrauensvollen Austausch. Japan führte Arbeitsgerichte ein, die sich eng an der deutschen Rechtspraxis orientieren. Deutschland übernimmt die Idee eines Care Managers aus der japanischen Pflegeversicherung, die ihrerseits sich stark am deutschen Modell orientiert.

Der politische Austausch widerspiegelt diese vertrauensvolle Zusammenarbeit. In den letzten beiden Jahren besuchten zahlreiche japanische Politiker aus den Bereichen Arbeit, Gesundheit und Berufsbildung Deutschland. Deutsche Politiker aus dem BMAS und dem BMG informierten sich in Japan zu arbeits- und gesundheitspolitischen Fachfragen. Hinzu kamen Gespräche auf Beamtenebene sowie Treffen der Sozialpartner.

Ihr Ansprechpartner in der Botschaft ist

Herr Claus Eilrich, Sozialreferent

Tel.: 03-5791-7707 Fax.: 03-5791-7773

Arbeit und Gesundheit

Hochschule der Bundesagentur für Arbeit entsendet erste Praktikantin zum japanischen Arbeitsamt „Hello Work“

Von der Hochschule der Bundesagentur für Arbeit in Mannheim kam erstmals eine deutsche Studentin auf Einladung des japanischen Arbeitsministeriums zu einem zweiwöchigen Praktikum nach Japan.

Besuch von MdB Binding in Japan

Vom 12. bis 14. Juni hielt sich Lothar Binding, Mitglied des Deutschen Bundestages zu politischen Gesprächen in Japan auf. Mehr lesen...

Ausstellung "Deutsche Sozialgeschichte"

Botschafter Daerr eröffnet die Ausstellung

Botschafter Daerr eröffnete  am 14. April 2009  die Ausstellung "Deutsche Sozialgeschichte"  des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales  im Atrium der Deutschen Botschaft Tokyo. Weiter...

ParlStS Caspers-Merk in Tokyo

Marion Caspers-Merk

Die Parlamentarische Staatssekretärin des Bundesgesundheitsministeriums Marion Caspers-Merk besuchte vom 02. bis 06. Februar Japan. Weiter...